Schaichtal Marathon – 18.5.2013

es war SCHÖN beim Schaichtal Marathon, aber der Bericht kommt trotzdem erst später.

Viel später :)

bleiben Sie mir gewogen

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Mainz Marathon – 12.5.2013

Mainz Marathon

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4:10 musst Du auch erstmal laufen

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Die Messe bietet auch wenig Unterhaltung, ich hab keine Lust auf das ewiggleiche Sortiment und sowieso den Schrank voll. Stickig und warm ist es. Draußen ändert sich das Wetter im Halbstundentakt, mal kommt die Sonne raus, mal ein heftiger Schauer vom Himmel. Die Messehalle und das Start/Zielgelände liegen direkt am Rhein. Der ist toll. Leider ist es zu kalt und vor allem zu windig, um sich ans Ufer zu setzen.

Den Nachmittag verbringe ich mit Theo, wir schauen uns den Dom an, tauschen Läuferlatein aus und schmieden einen Plan für nächstes Jahr ;-)

Theo wohnt hier umme Ecke und ist den HM schon ein paarmal gelaufen. Er zeigt mir noch, was ich für morgen wissen muss. Abends bekommen Greppi, Wolfgang und ich mit viel Dusel den einzig freien Platz beim einzigen Italiener. In Mainz kann man problemlos verhungern.

Am Sonntag früh hat das Wetter extrem zugezogen, es ist plötzlich unangenehm kalt und es windet und regnet. Ich hab nur ärmellos dabei, böser Fehler. Am liebsten würd ich ins Auto sitzen und direkt heimfahren, aber isch abe ja gar keine Auto…

Mit dem Regenschirm zum Startareal, Tasche in der Tiefgarage abgeben, hier treffe ich Ulrike :) Die Schlange vor der Toilette ist 50 Meter lang aber wenigstens im Warmen. Dann suche ich meinen Startblock. Es regnet nicht mehr. Gelbe Ballons kann ich keine sehen, aber im roten Startblock, der den Läufern unter 3 Stunden vorbehalten ist, sehe ich etliche Leute, die wahrscheinlich den Halbmarathon unter 3 Stunden schaffen.

Da ist es wieder, das leidige Thema: Marathon und Halbmarathon starten zusammen, ist das jetzt gut oder schlecht? In Mainz ließe es sich ganz leicht lösen, indem man den Marathon eine halbe Stunde vorneweg schickt. Bis die Schnellen .

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aufgeholt hätten, hätte sich das Feld ausreichend entzerrt. Im Startblock treffe ich Gero, der es gelassen nimmt, dass er die ersten 5 km mit Überholen beschäftigt sein wird.

Tatsächlich sind die ersten Kilometer so wie erwartet, das Feld setzt sich äußerst träge in Bewegung. Viele Läufer sind sehr undiszipliniert und offenbar nicht daran interessiert, ihre Kräfte einzuteilen. Die Blaue Linie ist als Ideallinie eingezeichnet, und manche sind geradezu besessen davon, nur ja keinen Millimeter abzuweichen. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich genervt, und natürlich stürzen sich an der ersten Wasserstation wieder ganze Trauben auf den ersten Tisch.

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Mir läuft es gleich von Anfang an nicht besonders. Von den 2 Infekten der letzten 2 Wochen fühle ich mich schlapp und müde, und die Beine sind noch bleiern vom letzten Wochenende. Merke: Das Wochenende lag zwischen den Infekten *gg*. Mir ist schon klar, dass ich heute nicht viel bringe, und der Beweis lässt nicht lang auf sich warten. Also Umschalten auf “zügiger Trainingslauf”. Trotzdem ärgern mich diese sinnlosen Verzögerungen. Außerdem ist es kalt und der Wind kommt immer von vorn. Naja.

Die Stimmung an der Strecke ist gut. Es gibt die typischen Hochburgen in größerer Anzahl, und auch so sind trotz des Wetters viele Menschen auf der Straße. Die Anfeuerungen sind verhalten bis frenetisch, aber nicht so charakteristisch, wie man sie aus Köln oder Koblenz kennt.

Von km 14 – 19 geht es in die erste Begegnungsstrecke. Hier stürmen gerade die beiden führenden Damen im Tiefflug heraus, dunkle Gazellen mit Null Gewicht. Irre. Gero kommt mir auch bald entgegen, auf dem Rückweg treffe ich Theo, dem es gut läuft, und sehe kurz dahinter noch Greppi.

Von der Lauflust her wäre ich durchaus schon bereit, mit dem HM ins Ziel abzubiegen. Aber mich schaudert auch vor den Massen, die sich dann dort in der Garage zusammendrängen. Ich will einfach nur noch meine Ruhe haben. Also brav bei “Marathon 2. Runde” einordnen. Bin ich froh, als ich da durch bin. An der Strecke stehen etliche schnellere HM-Läufer, aber der Zuspruch und das Interesse sind gering.

Wir sind schon direkt im Anstieg auf die Rheinbrücke. Jetzt kommt das schönste Stück des Laufs, die Passage über den Rhein. Die Steigung ist moderat, tut aber schon weh. Ich mach langsam und genieße den Fluss und die Aussicht auf beiden Seiten. Diffuse Strahlung lässt die Wolkengebilde plastisch erscheinen und

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liefert ein geniales Farbschema. Liegestuhl, Kaffee, Wind abstellen. Bitte jetzt.

Nein, wir müssen weiter. Gero treffe ich am Ende der Brücke, er ruft mir zu, dass es bei ihm auch nicht so gut läuft. Das hat immerhin den Vorteil, dass er dann nicht so lange auf mich warten muss. Die Schleife in Mainz-Kastell zieht sich endlos, meine Beine werden noch schwerer und ich wär jetzt gern im Ziel. Los ist hier auch nicht so viel. Endlich wieder zurück über die Brücke. Leider bläst es jetzt so, dass ich das Visor festhalten und den Kopf senken muss.

Kurz nach der Brücke überholt mich Tobias, der den 4-Stunden-Pacer macht. Ich versuche nicht mal, da mitzulaufen. Da ist der 3/4 Marathon, auch hier könnte man super aussteigen, es ist weniger als 1 km bis zum Ziel. Wär ja aber auch blöd. In Biel will ich auch nicht bei km 28 aussteigen. 14 km sind eine überschaubare Aufgabe, und die Sinnfrage sollte ich mir jetzt am besten nicht stellen.

Die nächsten Kilometer vergehen so im Trott. So ein Marathon ist halt doch verdammt lang und immer auch eine mentale Herausforderung. Mir ists zu kalt. Bei km 33 rum beginnt es zu regnen, meine Arme sind blau vor Kälte. Da stehen 2 Frauen und verteilen Traubenzucker, das ist toll. Es gibt nämlich offiziell kein Cola in Mainz. Kurz darauf erwische ich aber einen von 3 Bechern an einer VP, und bei km 40 bekomme ich noch einen Schluck von Zuschauern :)

Überhaupt gibt es viele wilde Privat-VPs unterwegs, meist von Eltern mit Kindern. Sehr nett. Auf dem Rückweg in die Innenstadt werden die Zuschauer auch wieder etwas lebhafter. Dadurch sind die letzten Kilometer wieder leichter zu laufen, und als ich unter 5 bin, macht es mir auch nix mehr aus. In einer Kehre sehe ich Greppi und Wolfgang ein paar Minuten hinter mir. Noch einmal einen Kilometer über das Kopfsteinpflaster mit den vielen Glasscherben, dann um ein paar Ecken und auf die Zielgerade. Die zieht sich ziemlich lange hin. Meine Zeit ist mir egal, die Stimmung ist hier auf dem Siedepunkt und es gibt viel abzuklatschen. Leider sehe ich nicht, wo der Streckensprecher sitzt, der mich spitzenmäßig anmoderiert. Jedenfalls, der Zieleinlauf hat sich gelohnt.

Tobias wartet im Ziel, zwar nicht auf mich aber ist egal, und Greppi und Wolfgang kommen auch bald. Ulrike ist schon weg, Theo auch. Die Wolken haben ein wenig aufgemacht, trotzdem ist es schnell zu kalt zum Rumstehen. Umziehen in 2 Minuten in der Tiefgarage, damit Gero nicht noch länger warten muss. Auf dem Weg zum Parkhaus kommen wir nochmal an der Strecke entlang, da sind aber nicht mehr allzu viele unterwegs. Der Michel hält Schwätzchen und wartet auf den Besenwagen :)

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lesen statt laufen (37) – Timur Vermes: Er ist wieder da

31mO+QDXudL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_hier bei Amazon: Er ist wieder da: Der Roman

Amazon-Beschreibung: Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und “Gefällt mir”-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Timur Vermes’ Romandebüt ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.

Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. Lesen oder nicht? Unbedingt :)

PS: Und noch was für die Bildung, der Begriff  Gröfaz  war mir nicht geläufig..

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Trollinger Marathon – 5.5.2013

www.trollinger-marathon.de

hier ist der Beweis: bei km 1 seh ich echt noch gut aus ! (Quelle: ENSINGER TV)

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Trollinger Marathon, zum ersten mal auf der ganzen Distanz. Müde bin ich von gestern noch und hab zwei fette Blutblasen, aber es muss irgendwie gehen. DENKE ich. Ich hab aber gar nix drauf und bin voll platt. Das Tempo, das ich ohne Anstrengung laufen könnte, das gibt es heute gar nicht. So ist der Lauf an sich eigentlich ab km 5 nur noch eine Qual und ein Kampf ums Überleben. Das Bombenwetter macht die Sache auch nicht besser, auch wenns toll ist.

Zum Glück ist Carmen da und rettet mich, die zweite Hälfte laufen wir dann zusammen. Auch der Schefflenz-Gerhard und seine Begleiterin sind immer wieder um uns rum.

Ja was soll ich sagen, läuferisch einfach ein Fiasko, aber trotzdem lustig. Am besten wars halt am Start (und im Ziel, wo Tina und Niko stundenlang auf uns gewartet haben). Spät im Startblock, auf einmal alles voll mit Freunden und Bekannten, da weiß man gar nicht, wem zuerst hallo sagen und jeder kennt jeden, tolle 5 Minuten :)

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Die Strecke hat mir gestern nicht so gefallen. Mag daran gelegen haben, dass es mir eh dreckig ging. Aber diese ewigen leicht ansteigenden Geraden auf gesperrten Überlandstraßen … das muss einem liegen. Ich fands fast so schlimm wie Kandel ;-)

Auch hätte ich mehr knackige und kurze Anstiege erwartet, kannte ja nur die ersten 10 km vom HM im letzten Jahr. Das Langgezogene hat mich echt gekillt…

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im Ziel, man siehts..

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hier war Geduld gefragt, aber es gab ja zum Glück ausreichend Bier :)

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wir sind die letzten Damen, die beim Marathon übers Ziel kommen. Aber ein paar Männer sind noch hinter uns …

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Auf der Uhr steht 3:38. Leider ist es die Uhr vom Halbmarathon. Auf meiner Uhr steht 5:13 (Netto 5:11)

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Carmen will noch Endspurt, ich nicht

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Die Bloskapell spielt TNT
(hinter km 35)

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Nette Mitläufer. Kennt die jemand?

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Plötzlich werden wir von WALKERN überholt. Des geht gar net ! (km 37)

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somewhere im Weinberg. Mir fällt wieder ein, dass ich doch ne Weinberg-Phobie habe

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da reift des saure Gebräu

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kaum noch nen Blick für die Landschaft

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noch eine nette Laufbegleitung, die Dame in Orange. Leider auch wieder verloren

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ich deliriere

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geschmackvolle Schwäbische Kunst
(einmal fremdschämen bitte)

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Carmen hat noch zuviel Energie

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Lauffen am Neckar

ich bin mehr gekrochen

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frohe Botschaften auf den km-Schildern

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Zuschauer außer Rand und Band

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Einöd

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ja, es zieht sich beim Trolli

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und wie !

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tät ich, wenn ich könnte

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schon eher

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leider auch nicht für mich, aber trotzdem schee !

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irgendwo hier muss doch auch das Bottwartal sein ?

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schon besser (km 8)

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Hannes ergreift die Flucht

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km 1

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Hannes und ich starten als letzte :)

wollte ich schon lang mal

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der Trolli-Schleicher

so nennt er sich selbst

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kein Kommentar

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der Schefflenz-Gerhard

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und die üblichen Verdächtigen

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Nicole macht Radbegleitung

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Tobi mit seinem Sohn, beide in hübschen Baströckchen

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Volker kanns kaum abwarten

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schön: den Gunther getroffen, bislang Facebook-Bekanntschaft

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ist ja gut Volker

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Grit wird mit einer unglaublichen 3:09 zweite Frau, ich mit einer ebenso unglaublichen 5:11 letzte :)

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Waldmeisterlauf Warmbronn – 4.5.2013

www.waldmeisterlauf.de

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*** LEIDER GEIL ***

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(<- Prinzessin im 5km-Lauf)

ja, das dürfte eine unserer Sternstunden gewesen sein, gell Anja ? :)

Anja läuft im HM in der Gesamtwertung auf Platz 2, ich auf Platz 3. DSCN6799    höhe rv-01 rv-02 rv-04 rv-06 schauläufer strecke

In der Mannschaftswertung sind wir drittgrößte Mannschaft und gewinnen den traditionellen Hefezopf. Dass ich da gleich reinbeißen muss ist für mich selbstverständlich, kam aber glaub nicht so gut an (es war aber mehr als genug für alle da).

Schee wars beim Waldmeisterlauf. Und hart. Der Boden aufgeweicht, ich hol nochmal die alten Mizunos aus dem Müll und laufe mir 2 große Blutblasen hin. Aber immer noch besser als Schuhe putzen…

Schwierig wars, und ich bin 2 Minuten langsamer als im letzten Jahr. Egal. Es regnet den ganzen Tag, und wir wollen erst gar nicht hin. Doch zum Start hört es auf, und plötzlich wird es sogar richtig warm.

Der Klaus kommt direkt vom Kirschblütenlauf aus Kayh und läuft noch den Halben mit uns mit. Die erste Hälfte läuft er vor mir, und ständig sehe ich ihn Bäume fotografieren ??? Eilig hat er es nicht. Horst schont sich lieber und konzentriert seine Kräfte auf die Siegerehrung (danke für die Fotos)

Regina läuft stark im 10er und ich stelle mal wieder fest, dass die Oberkollbacher ein sehr netter Haufen sind. Die haben genausoviel Spaß bei der Siegerehrung wie wir. (ebenfalls danke für die Fotos :) )

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im Hintergrund sieht man den Schauläufer in Grün.

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merkt Euch diese Pose. Wenn die ganz Schnellen nächstes Jahr wieder nicht da sind, dann wiederholen wir das :) Wem das nicht passt, der kann ja gerne gegen uns antreten ;)

Mein 3. Platz war übrigens echt hart verdient, denn Elisabeth und ich haben uns gefühlt alle 500 Meter überholt. Am Berg war sie einfach besser. Da der letzte Berg direkt vor dem Stadion kommt, hat mir das echt alles abverlangt. Hab mich ziemlich abgeschossen :) aber das wars wert *lach*

Statistik:
1:50,36 – Durchschnittspace 5:26
20,3 km (?) mit 347 H.metern (?)
Damen gesamt Platz 3/14
AK Platz 1/2

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“Herr Schmid” oder “Der Bewunderer”

auf meinen letzten Artikel zum Zabergäulauf meldete sich jemand, der sich “Der Bewunderer” nennt. Als email-Adresse gab er      schmid@dote.de    an.

“Herr Schmid” mag weder mich noch meinen Blog und brachte das auch gleich wortreich und wenig blumig zum Ausdruck. In einer ersten Reaktion habe ich seinen unverschämten Beitrag freigegeben und meinerseits mit Nettigkeiten beantwortet. Auch eine email hab ich geschickt, da ich wissen wollte, ob es die Adresse wirklich gibt (keine Reaktion).

“Herr Schmid” hat den Handschuh aufgenommen und mir noch einmal geantwortet, wieder auf eine sehr dumme und beleidigende Art. Leider ist die Art seiner Gesprächsführung dermaßen beknackt, dass ich mich da nicht weiter engagieren möchte. Ich streite mich ja mitunter gern mit intelligenten Menschen, aber nicht mit jemandem, der sich völlig grundlos aufführt wie ein Vollhonk. Wohlgemerkt, ungefragt und ohne jeden Anlass. Ich weiß noch nichtmal, ob dieser “Herr Schmid” mich überhaupt persönlich kennt – allerdings hätte ich da aufgrund seiner mangelnden grammatikalischen Fähigkeiten schon so einen Verdacht…

Nun. Es ist klar, dass dieser Blog nicht jedem gefällt, dass mich nicht jeder mag und dass auch nicht jeder mag, wie und worüber ich schreibe. Es ist durchaus auch legitim, dass meine subjektiven und unvollständigen Laufberichterstattungen nicht für jeden interessant sind. Bitteschön. Mir gefällt auch nicht jeder Blog, aber dann les ich halt woanders oder mach den Abwasch. – Ich habe hier auch schon einige Beiträge von Menschen bekommen, die anderer Meinung waren, und diese auch freigeschaltet und höflich beantwortet. Die waren aber in einem anständigen Ton geschrieben. Und schon gleich nicht anonym.

Die unflätigen Beiträge des “Herrn Schmid” werde ich jetzt umgehend löschen, und falls er sich nochmal meldet, auch nicht mehr freischalten. Es sei denn, er möchte sich entschuldigen, was durchaus angebracht wäre. – Ich mag solche sinnlosen Schmierereien echt nicht auf meinem Blog haben.

Damit ist das Thema für mich erledigt. “Herr Schmid” sowieso.
Wahrscheinlich wird er mir im nächsten Lauf aus Rache ein Bein stellen oder das Cola wegtrinken, aber dann erfahre ich wenigstens, wer er ist. Wahrscheinlich ein ziemlich armes Würstchen…

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Zabergäulauf, Dinosaurier Challenge – 27.4.2013

www.zabergäulauf.de

dino      Strecke

höhe   ja… das ist der Lauf mit der 27%-Steigung ….

ausschreibungMit 6 Grad, Dauerregen und Wind erwartet und heute bestes Novemberwetter und der krasseste Gegensatz zum letzten Jahr, den man sich wohl vorstellen kann. 33 Grad hatten wir damals am Start. Werde ich den Lauf noch wiedererkennen, der mir so gut gefallen hat? Das Bild kam in die diesjährige Ausschreibung :)

DSCN6697 DSCN6694 DSCN6693Hannes lotst mich über die Dörfer, ich glaub er traut dem Navi nicht. Wir treffen noch Biggi nebst Gatten und Heike. Grit ist schon auf der 5-km-Strecke unterwegs. Sie muss sich heute schonen und läuft drum den 5er und den 10er im Schlurftempo. Heißt soviel wie: Deutlich schneller als ich je könnte.

Wieder gibt es ein Säckchen Zwiebeln und ein Kilo Kartoffeln, dazu noch einen kleinen Plastik-Dino. very sweet. Ich quäle mich mit der Wahl der geeigneten Kopfbedeckung. Auch das Ensinger-Outfit kann ich nicht anziehen, zu kalt. Es hilft alles nix, wir müssen in die Startaufstellung, es geht los. Dieses Jahr keine Aufwärmgymnastik (macht nix) und keine Blaskapelle (sehr schade).

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Schon nach ein paarhundert Metern ist mir klar, dass es dumm war, an den Start zu gehen. Die Bronchien brennen, die Lunge rasselt, ich krieg keine Luft, dafür verstärkt sich der Hustenreiz. Im Joggingtempo geht es – der Frank würd jetzt sagen “Muhaha-Pace”. Was mach ich jetzt? Bei km 5 an der Weiche mit den 10ern mitlaufen? Ist auch blöd, dann muss ich hinterher so ewig warten. Also möglichst locker durchlaufen. Voll blöd in einem Wettkampf, zumal meine Beine und mein Kopf heute lieber rennen wollen wie bekloppt.

Schon die erste kleinere Steigung muss ich röchelnd gehen. Trotzdem biege ich an der Weiche nicht auf den 10er ab. Hinein in den Hammeranstieg. Na schön, den wandere ich eben entsprechend meiner Möglichkeiten. Hannes und Biggi kommen vorbei und haben einen guten Stechschritt drauf. Der Weg ist ein waschechter Träääl und voll nass und rutschig. Oben wieder die Runde über den Dino-Lehrpfad. Echt nett hier.

An den Wasserstationen – in Klammer sehr zahlreich – gibt es heute leider nur lommeliges Wasser mit ein bißchen Kohlensäure. ENSINGER Medium. Für mich gibt es ja nix Schlimmeres, als in einem kalten, regnerischen Lauf dann auch noch kaltes Wasser trinken zu müssen. Vor allem mit ENSINGER als Getränkesponsor, grad von ENSINGER gibt es doch so prima Sportgetränke, und ich weiß ja aus erster Hand, dass ENSINGER die bei Läufen auch sehr großzügig ausgibt. Aber hier wird wahrscheinlich derselbe Fehler gemacht wie bei unserem eigenen Lauf, da bestimmt wahrscheinlich “irgendwer”, dass es “so gemacht wird wie immer” und dass “die Läufer das doch gar nicht wollen”. Bei uns bekam ich sogar zur Krönung mal die Antwort, es hätte noch nie ein Läufer nach was anderem gefragt. Nee iss klar…

Während mich solch essentielle Gedanken quälen, bin ich schon auf dem Flachstück, dem sich eine längere bergab-Etappe anschließt. Ich möcht so gern schneller, aber meine Lunge gibt es nicht her und ich stelle auch fest, dass mir die Kraft fehlt. Restvernunft setzt ein und bremst mich. Herzmuskelentzündung durch Überlastung bei verschleppter Erkältung, ohne jetzt ein Hypochonder sein zu wollen, aber vor solchen Dingen hab ich einen sinnvollen Respekt, und mit meinem Herzfehlerchen muss ich eh etwas besser auf mich aufpassen. Naja, bergab kann ich es ja sauen lassen, das funktioniert auch mit flacher Atmung und ohne Geröchel. Nicht dass die anderen noch denken, der Dino sei hinter ihnen her.

Der Lauf macht auch bei miesem Wetter Spaß. Es gibt eine hohe Streckenpostendichte, die Jungs sind gut gecastet und haben ein Moderatorentraining durchlaufen, alle paar Kilometer sind Feuerwehr und DRK im Einsatz. An einem Anstieg schreit der Streckenposten “Auf jetzt! Du bist nicht zum WANDERN hier!” :) Im Unterschied zum letzten Jahr vergeht der Lauf sehr schnell. Ich finde ein Level, auf dem ich atmen kann ohne allzu langsam laufen zu müssen, mich aber gleichzeitig auch nicht total fertig mache. Die Strecke ist abwechslungsreich, und der wechselnde Untergrund stellt bei Nässe seine eigenen Ansprüche. Der Parkplatz ist vorbildlich abgesperrt, geradezu idiotensicher, nicht mal ich kann mich mehr verfransen. Man hat wohl meinen Bericht gelesen *lach*. Am See liegen leider keine Nackerten.

Ein bißchen Auf und Ab durch die Landschaft, und schon sind wir da. Bei km 16 haben die Sanis einen ganzen Kasten Bier unter ihrem Zelt – das ist doch eindeutig zu viel für nur zwei. Habe Zeit für einen kurzen Stopp. Auf der Zielgeraden wetze ich noch ein Stück, damit es bei einer 1:45 bleibt. Trotz allem noch 10 Minuten schneller als im letzten Jahr. Hannes und Biggi sind längst da. Ganze 7 Minuten hat er mir abgenommen, sapperlott. Jetzt merk ich erst, wie elend ich mich tatsächlich fühle… Notiz an mich selbst: Husten ist wie Krankheit zu behandeln, in Zukunft Laufverbot.

DSCN6695Mit 1:45,38 bringe ich es grad noch so auf Platz 11/22 bei den Frauen und 68/94 in der Gesamtwertung. Schade dass diesen tollen Lauf nur so wenige nutzen.

Den Vogel abgeschossen hat die liebe Grit: Platz 1 im 5er und Platz 2 im 10er und das mit Zeiten, die nun wirklich nicht ihre sind. Tja. Wenn ich selber schon nicht schnell bin, dann sonn ich mich halt im Glanz der anderen. Auch gut. Herzlichen Glückwunsch :)

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