Kraichgaulauf – 22.9.2019

www.kraichgau-lauf.de

dieser wunderbare Lauf hätte nun wirklich einen längeren Bericht verdient, und ich kann – wie auch schon vor 2 Jahren – echt nur Positives berichten. Die neue Ultra-Strecke gefällt mir besser als die alte, sie verläuft mehr im Wald und weniger auf dem Acker, schöne Ausblicke in die weite Landschaft sind trotzdem vorhanden.

Von der Orga über die Wegmarkierung bis zur Ausstattung der VPs stimmt auch diesmal wieder alles. Gechillte Atmosphäre, obwohl auch scharf gerannt wird. Besonders gut gefallen mir die mehrfach eingebauten Begegnungsstrecken, die Kreuzungen mit den anderen Läufen, und auch die weiten Teilstücke, die doppelt gelaufen werden, stören mich gar nicht. Mies ist nur die Teilnehmerzahl: mit 51 Startern ist der ganze Aufwand der Orga nicht entsprechend gewürdigt, finde ich, da würde ein Vielfaches hinpassen. Zum Ultra sind noch 33 km (3/4-Marathon), HM, ich glaube ein 10er? und ein Kinderlauf im Angebot.

Natürlich wird es bei so wenigen Startern dann auch bald etwas einsam im Wald, was aber wohl außer mir keinen juckt. Die Option, deshalb auf die 33-km-Strecke zu wechseln, muss ich dank Wolfgang nicht annehmen, bei dem ich mich auf der zweiten Streckenhälfte freundlicherweise anhängen darf. Nette Begleitung bekommen wir zwei Schnecken dann gegen Schluss auch noch von der Besenradlerin Friederike 🙂

Ein Highlight der Strecke – das kann man natürlich so und so sehen – ist der Schweinebuckel – aka Pigs Peak – der beim Ultra zweimal hinaufgewandert und zweimal heruntergerannt werden darf. In der ersten Runde steht da  noch ein verkleidetes Schweinderl mit einem verkleideten Reh und moderiert mit Lautsprecher zu Technomusike. Besonders pikant in meinem Fall die Aufforderung, ich möge doch einfach den Beat aufnehmen. Da kannst dann halt kurz einfach nimmer. Alle Teilnehmernamen mit Kreide auf die Straße geschrieben und dazu noch richtig große Motivationsplakate aufgestellt, die ja auch jemand erst dort hinschleppen musste… das hat schon echt was vom Wilden Eber. Einfach großartig, die ganze Mühe.

Man möge es mir jetzt bitte nicht als Geiz missverstehen, wenn ich jetzt noch ausführe, dass es diesen Lauf zur wirklich minimalistischen Startgebühr gibt. Und dass selbst die Letzten – und das sage ich aus Erfahrung – mit großem Jubel und mit Bier im Ziel empfangen werden.

Ihr habt es glaub ich jetzt verstanden: Der Kraichgaulauf ist mit seiner neuen Strecke echt ein Geheimtipp.

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