Neujahrslauf Leinfelden – 1.1.2017

UND  JEDEM  ANFANG  WOHNT  EIN  ZAUBER  INNE

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strecke

Wie könnte ein Jahr – und ganz speziell das Jahr nach dem Jahr 2016 – besser beginnen als mit einem Neujahrslauf 🙂 Vielen Dank an die LG Filder für das sehr kurzfristig und trotzdem perfekt organisierte Revival des 2009 eingestellten Rennens, ich fands einfach toll !!! Ein weiterer Fixtermin ab jetzt in meinem Laufkalender.

125 Höhenmeter gibt der Garmin aus, gefühlt sind es doch einige mehr, und schwer schleppen sich die über Nacht von Geisterhand gealterten Knochen langgezogen flache Anstiege bergan. Seit heute laufe ich nämlich in der W50, zugegeben, ein noch etwas befremdlicher Gedanke.

Das Feld ist überschaubar, als Nachmelder habe ich die Startnummer 249, aber nur 68 Köpfe zählt das versprengte Häuflein. Man erzählt sich vom gestrigen Silvesterlauf – offenbar bin ich der einzige, der das geschwänzt hat. Der Pulk verschwindet in einer Rauhreifwolke, und zwar ganz schnell.

Mein letzter 10er liegt nun unbeabsichtigt doch schon 14 Monate zurück, und eins hat sich seither nicht geändert: ich kann definitiv keine 10er laufen. Weder klappt es mit der Geschwindigkeit, noch mit der Einteilung (Einteilung?  Das sind 10!!!), und, Schreck lass nach, bei km 7,5 bin ich echt FERTIG (alles wie immer also). Ok, ich habe vor dem Lauf auch schon 75 Wochenkm in den Beinen, das mag sich bei 8 laufarmen Vorwochen bemerkbar machen.

So schleppe ich mich hoffnungsfroh keuchend hinter einer netten Petra mit einem wirklich wunderbaren Laufstil drein, die im Unterschied zu mir Nicht-Performer ganz mühelos zu laufen scheint. Die üblichen gegenseitigen Überholmanöver mit Uwe halten mich auch etwas bei der Stange, doch der letzte kurze Anstieg vor dem km-9-Schild killt mich. Ich habe Puls und Blutdruck und Miristschlecht und vor allem ganz schlimm Ichkannnichtmer. Da ändert auch das Auftauchen des tiefenentspannten Reporterritters nix mehr, der mir neben den „Vorsprung“-Distanzen nach hinten noch ebenso höflich zu verstehen gibt, dass er die seltenen Gelegenheiten mitunter sehr schätze, bei denen ich nimmer reden könne. Da wissen wir jetzt also auch Bescheid.

Mit 55:30 brauche ich an der Handzeitnahme im Ziel nicht mehr extra abzubremsen. Es gibt warmen Tee und Kinderputsch und Christstollen in rauhen Mengen. Für 8 EUR Startgeld ohne Nachmeldegebühr finde ich das nicht selbstverständlich. Frank ist natürlich schon seit 10 Minuten weg, aber ist ja klar, der hat ja auch nur kurze Hosen an bei knapp über Null. Michi kommt noch hinter mir rein, ärgert sich leider aber gar nicht drüber. Und Gerhard – ja wo ist eigentlich Gerhard ???

PS: unbescheidenes Detail: da springt sogar noch ne Platzierung raus 🙂 hihi

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2 Antworten zu Neujahrslauf Leinfelden – 1.1.2017

  1. Klaus Mantel schreibt:

    Hi Kati,
    A guats neis 😉
    Mensch da hätt ich auch hin können, wenn ich es gewußt hätte. Am 6. Grafenau 3 Königslauf dann halt mein erster Wettkampf 2017. War gestern in Stgt.-Hofen. Klein aber fein. Ich wurde 2. bei den Sennioren (lach). 38:59, Allerdings nur ca. 9.13 km. Der Gunter Zeller war auch da. Hab es leider zu spät gerafft.

  2. Liebe Kati,

    das war ja mal eine extrem kurzweilige und unterhaltsame mit deutlich lautem Lauchen verbundene Lektüre zum Frühstück. Da hast du dir ja sehr schön die AK-Platzierung erkämpft. Herzlichen Glückwunsch zu diesem feinen Start in das neue Laufjahr.

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