1. Neckarufer Marathon Stuttgart – 31.10.2015

Ausschreibung

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hier lebt ELVIS (steht auf dem gelben Schild)

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DANKE Michi Weber, dass Du endlich das Brachland kultivierst. Stuttgart bekommt seinen Marathon. Was der WLV seit Jahr(zehnt)en diskutiert, meinungsumfragt und dann doch immer wieder nicht schafft oder nicht lohnenswert findet – jetzt wird’s endlich wahr. Mein Traum vom Stuttgartmarathon. Ich bin Nr. 3 auf der Startliste.

Zu rennen gibt es eine 2-Runden-Strecke mit 4 Schleifen, alle 10 km kommt man bei Start/Ziel durch, und in den Enden der Schleifen sitzen noch zwei zusätzliche VPs. Bei einer Startgebühr von 10 EUR rechne ich mit einem Schluck Wasser und allerhöchstens einer halben Banane, aufgetischt wird jedoch vom Allerfeinsten: Wasser, Saft, Cola, Bier … Kekse, Kuchen, Brot, Salzstangen und selbstgemachte Muffins. Kilometerschilder sind immer wieder vorhanden, Kreidepfeile auf dem Boden weisen den Weg – so sie nicht unter Laub oder unter Gänsen verschwinden. Sogar Stolperfallen sind markiert.

Am Start die Üblichen Verdächtigen, von 25 Namen auf der Startliste sind mir 3 fremd. Jetzt auch nicht mehr. Die ersten Meter laufe ich mit Gunther, Andy und Ralf, die sind mir aber zu schnell. Herr Schaichtal lässt es heute gemütlicher angehen, das passt. Mein Trainingsplan verlang 27 km in 6:10 … und das drehe ich mir so hin, dass ich versuchen will, 30 km im 6er-Schnitt zu laufen. Wobei ich mir gestatte, die Pausen jeweils abzustoppen, denn Stress kann ich keinen brauchen, und Schwätzen an der VP muss bei so einem Lauf einfach drin sein. Dass das mit dem Ab- und wieder-Anstoppen natürlich nicht funktionieren wird, ist mir von vornherein klar und im übrigen herzlich egal.

Der knappe 6er-Schnitt passt mir automatisch gut, und die ersten 10 km unterhält mich Herr Schaichtal. Dann gibt er mich allerdings an Walter ab, weil er doch schneller kann. Keine zwei km später haben Walter und ich uns auch schon verlaufen. Die Pfeile in Richtung Max-Eyth-Steg übersehen, weil da gerade 50 Gänse über den Weg marschieren, was mir ausnehmend gut gefällt. Weiter hinten finden wir dann wieder Pfeile, stehen dann aber kurz darauf vor dem km-21-Schild. Tja. Bis wir korräkt in den Lauf zurück gefunden haben, ist der Besenwagen schon durch. Zwei bis drei km Umweg und einiges an Ermittlungsarbeit haben wir auf dem Tacho, aber mich stört es nicht. Walter auch nicht.

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Jetzt rollen wir das Feld von hinten auf, was bei Dieter, Uli, Gerhard und allen anderen ziemlich für Erheiterung sorgt. Nette Gruppen haben sich unterwegs gebildet, aber leider passen sie nicht so ganz in meinen Trainingsplan, also muss ich nach jedem kleinen Schwätzchen weiter. Birgit und Norbert laufen mit Annette und ihrer Tochter Anna. Bis Keule und der Grüne Knallfrosch aka Jochen am Horizont auftauchen. Schnell und leise schleiche ich mich an.

Gleich sind wir wieder am Zieldurchlauf – Halbzeit. Jo macht Helfer an der Zeitnahme und mahnt vorwurfsvoll meinen Verbrauch von 2:25 für den Halbmarathon an. Peinlich, diese Mutter… Keule lässt Jochen und mich stehen, und so traben wir die nächsten Stunden halt einträchtig am Ufer entlang. Gesprächsthemen gehen uns ja nie aus 🙂 🙂 Viele Erinnerungen an die langen Läufe mit dem TFF werden wach, puuuh hab ich hier schon gelitten… Die Zeit vergeht schnell – ich benötige einen ausführlichen Aufenthalt bei McDonalds, den Birgit und Norbert sowie Sara und Joachim zum Aufholen nutzen. Kurz dahinter entdecken wir die Behausung von ELVIS.

Nächster Zieldurchlauf bei 3:41 … das würde eigentlich schon reichen jetzt und wäre auch eine sehr schöne Zielzeit, aber es sind noch 12 km übrig. Die letzten 5 davon ziehen sich enorm. An der nächsten VP muss ich mich erstmal setzen. Ausführlich. Aber Jochen drängelt, er will noch vor Anbruch der Nacht ankommen. Auf dem letzten Kilometer überspurten wir noch KLaus, der nach eigenen Angaben vor lauter Trödeln schon fix und alle ist. Er braucht heute eine Zielzeit von 5:00 für sein Marathonsammel-Spiel (aufgrund Marathondemenz ist mir die richtige Bezeichnung dafür entfallen). Ich bin froh, dass wir da nicht mitmachen, denn so können wir die Ziellinie sorglos bei 4:58 überqueren. Was für eine sensationelle Leistung 🙂

zielEs gibt Bier im Ziel und die nächsten Läufer zu feiern, die Schnelleren sind fast alle schon weg, da es halt leider doch schon zu frisch zum Rumhängen ist. Mein erbarmungsloses Urteil: Klasse Sache! Hoffentlich nicht nur einmal im Jahr 🙂 Hätt ich gern viiiel öfter als Trainingslauf !!!!

(vielen Dank an Jochen für die Fotos und an Teddy, den ich nicht gefragt hab 🙂 )

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Eine Antwort zu 1. Neckarufer Marathon Stuttgart – 31.10.2015

  1. Raser, Drängler, Verkehrssünderlein schreibt:

    Einzigartig! Einmalig (hoffentlich nicht!) und jahrzehntelang herbeigesehnt – der Marabenz avec Kati aux bords du Neckar 🙂 Zwar wieder versägt worden wie schon 125mal in diesem Jahr, aber immerhin Herrn Keule noch niedergerungen, diesen Trödler…..da machmer wieder mit, und dann gwinna mr! 😉

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