Night 52 – 18.7.2015

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hoppZwei Läufe sind in meiner Jahresplanung grundsätzlich gesetzt, und der Night52 ist einer davon. Leider hab ich die Premiere verpasst, aber seit der zweiten Auflage bin ich dabei. Heute ist für mich Start Nummer 4, und bei der geringen Damenbeteiligung könnte es sogar sein, dass ich damit die Dauerläuferpräsidentin bin. Recherchiert hab ich das aber nicht. (letzte Berichte hier)

Der Lauf ist ein Traum 🙂 ok, in der Hitze über die Felder ists eigentlich mehr so ein Alptraum 😉 Aber ich bin einfach saugern dort. Es ist alles so, wie man es halt gern hat. Familiär, nett, nicht zu kurz und nicht zu lang. Am liebsten würde ich nur noch solche Läufe machen.

Toll ist auch der Start um 17:45, und dass man in die Nacht hinein läuft. Ich mag das. Auch wenn mir die letzten 20 km in der Nacht dann immer das große Grausen bereiten. Die ersten 2 Läufe bin ich mit Hannes gelaufen, letztes Jahr hatte er keine Zeit, da musste ich gucken wo ich bleibe, konnte mich bei Nacht dann aber an Bernd hängen 😉 Dieses Jahr kann Hannes leider wieder nicht dabei sein, aber mit Axel, Torven, Jochen und Annette ist genügend mögliche Begleitung im Rennen. Darüber mach ich mir dann einfach später Gedanken.

Jo kommt zum ersten mal als Begleitradler mit. Eigentlich sind Radler nicht zugelassen, aber Daniel meint, das sieht niemand so eng, solange man halt keinen anderen stört. Wir machen also aus, dass Jo die ersten 15 – 20 km hinten mitradelt, und dann zu mir aufschließt, wenn sich das Feld entzerrt hat. Spätestens aber, bevor es dämmert. Für unvorhergesehene Zwischenfälle haben wir auch noch ein paar Optionen parat.

Oli und noch jemand machen Feldradler, und Daniel ist mit dem Auto überall an der Strecke, so dass niemand verloren gehen kann.

Birgit muss es sich auch geben und startet zuerst über 5, dann über 10 Kilometer. Außerdem hat sie eine sehr geile Info für mich, das wird aber noch nicht verraten. Es geht um nächstes Jahr im März 🙂

In der Halle treffen wir noch einen Haufen Leute 🙂 Andrea, die ich vom Vorbereitungslauf kenne, macht mit ihrem Gatten eine Staffel und überlegt noch, ob sie in der zweiten Hälfte ein Stück mit mir radelt. Sie versackt dann aber an einer VP, was ich gut nachfühlen kann 🙂 Annette und Michael sind da, wir haben aber zu wenig Zeit. Jo-Kro und Joe und Gise und ein Huhn tauchen auf. Ilona hat auch was vor. Ein lustiger Haufen.

Der (mir nicht persönlich bekannte) Vorjahressieger Jens S möchte diesmal 3:30 statt 4 Stunden laufen, und da bin ich mal gespannt, wie sich das ausgeht. Schon 4 Stunden kann ich mir auf dieser Strecke fast nicht vorstellen. Es wird so enden, dass er sich wohl ein bißchen abschießt, und dann auf den letzten 100 Metern noch vom Altmeister-der-Taktik wegsprinten lässt. Der Micha halt wieder. Schlummert wahrscheinlich längst in seinem Bettchen, bis wir endlich mal ins Ziel kommen.

Es geht los. Ultra ist, wenn 5 Minuten vor dem Start noch kein einziger Läufer in der Startaufstellung steht. Ich bin der erste, der die Nerven verliert. Auf den ersten 15 Kilometern tauschen Axel und ich mal so den neuesten Tratsch aus. Es ist warm und schwül, so um die 28 Grad, aber es läuft sich ganz gut. Kein Vergleich zum letzten Jahr. Torven ist nicht so gut drauf, so dass wir ihn immer wieder überholen. Auch Jürgen lernen wir so kennen. Friedhelm hat den TÜ besser verdaut als ich, obwohl er letzte Woche noch den 64er beim Bärenfels nachgeschoben hat, und rennt zeitig davon.

Kurz vor der zweiten VP merke ich den Flow und verabschiede mich zwischendurch mal von Axel, der glaube ich eher in ein kleines Tief läuft. Dass wir später mit nur 7 Minuten Abstand ins Ziel kommen ist doof, aber kann man eben zu so einem Zeitpunkt nicht wissen. Ich mache mir Gedanken, wo mein kleiner Begleitradler wohl abbleibt. Das Feld hat sich schon schwer entzerrt, und wer das Spurenlesen nicht so kennt, kann sich auf dem Rad auch schnell mal verfransen. Ein paar befahrene Straßen müssen gequert werden. Verdammt. War das jetzt wirklich sonne gute Idee, das Kind mitzunehmen? Ich bin ziemlich sicher, dass sie sich hinten bei Gerhard festgefahren hat, und überhaupt keine Lust hat, ihn zurückzulassen.

Die nächste VP kommt bei km 24, und hier bitte ich eine der Helferinnen, Jo auszurichten, dass sie jetzt nicht mehr alleine zu mir vorradeln, sondern hinten „bei Leuten“ bleiben soll. Oli sage ich auch noch Bescheid. Da die Radler und Daniel immer gut über die letzten 5 bis 10 Läufer im Feld informiert sind, kann mir Daniel bei km 33 dann auch bestätigen, dass Jo mit Gerhard fährt. Dann ist ja alles gut. Wir bestellen schnell noch ein Alkoholfreies an die nächste VP – wird prompt geliefert.

Jochen holt mich bei km 24 ein, und wenn er bis dahin so rumgetrödelt hat, dann braucht er sich jetzt auch kein Bein mehr auszureißen 😉 für unterhaltsame Begleitung auf der zweiten Streckenhälfte ist also gesorgt, auch wenn ich schon langsamer werde. Es geht mir gut, aber der Kreislauf gibt mehr her als die Muskulatur. Der TÜ lässt immer noch grüßen, aber wie sollte es auch anders sein. Obwohl ich langsam bin und sich die letzten Kilometer doch ziemlich hinziehen, fällt mir der Lauf insgesamt eher leicht.

Im hinteren Teil wurde eine VP verlegt, was ein paar zusätzliche Meter einbringt, ich schätze mal so 500 – 800. Das reißt’s dann auch nicht raus. Witzig ist nur, dass wir dann beide der Meinung sind, manche Streckenabschnitte danach noch nie gelaufen zu sein, obwohl das gar nicht stimmt. Die Spitzkehre kurz vor dem Ort ist diesmal wieder besonders gemein 😉 Ilona und ihr  Begleiter überholen uns noch an der letzten VP, ihr läuft’s, da hat jemand fleißig trainiert 🙂 Auch Jo-Kro hat noch eine Endbeschleunigung parat, der wir bestenfalls Beifall entgegenzusetzen haben.

Der Zieleinlauf ist schön wie immer, Zielzeit 6:56 ist lausig, interessiert aber nicht …  so langsam ist es wie nach Hause kommen. Hocketse und Vollverpflegung im Ziel vom Feinsten, wo hat man das schon. Emmanuelle ist auch noch am Schaffen. Die, die am längsten laufen, sitzen auch am längsten. Unter großem Geschnatter und blendender Laune kommen dann irgendwann auch noch Gerhard und Jo herein. Alles rund. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr 🙂 🙂  ((wenn ich nicht lebenslänglich Startverbot bekomme, nachdem ich Daniel über die Alb gescheucht hab))

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4 Antworten zu Night 52 – 18.7.2015

  1. Ilona schreibt:

    Liebe Kati, ein klasse Bericht und ich freue mich schon auf unser nächstes „Treffen“. Ganz liebe Grüße Ilona

  2. Kati schreibt:

    das sehen wir dann 🙂 mich stört’s nicht 🙂 🙂

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