Schaichtal Marathon – 18.5.2013

http://marathon.schaichtal.org/aktuell.html

DSCN6917 DSCN6918 DSCN6919 DSCN6920 DSCN6923 DSCN6924 DSCN6926 DSCN6927 DSCN6930 DSCN6931 DSCN6932 DSCN6933 DSCN6934 DSCN6935 DSCN6936 DSCN6938 höhe sigi-01 sigi-02 sigi-03 sigi-04 sigi-05 streckekeine gute Idee ist es, am Tag nach dem Marathon in den Urlaub zu fliegen und den Bericht noch nicht geschrieben zu haben. Jedenfalls in meinem Alter.

Immerhin weiß ich noch, dass Anja und ich wieder mordsmäßig abgeräumt haben. Zeitgleich und in Personalunion kommen wir mit 5:24 als zweite Frau ins Ziel. Wir verzichten dann auch darauf, das Rennen im Zielkorridor auszufechten – den man übrigens im ersten Bild sehr schön auf die Straße gezeichnet sieht. Annette darf da deshalb leider nicht parken. Annette hat nicht nur die besten Schuhe, sondern wird auch unangefochten Siegerin bei den Damen. Die restlichen 22 Teilnehmer sind Herren.

Volker, auch bekannt als Herr Roman R. Schaichtal, hat die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt, was weniger einem Elitedenken entstammt als vielmehr in der Durchführbarkeit begründet ist. Da allerdings bereits die Premiere des Schaichtal Marathons richtig richtig gut gelaufen ist, alle wiederkommen wollen und es bereits zig Leute auf den Warte- und Interesssentenlisten gibt, darf man wirklich gespannt sein, wie lange er da noch konsequent bleiben kann. Schwierige Sache das. Vor allem, da natürlich die Stammläufer der Erstausgabe der Meinung sind, dass sie nun ein Dauerstartrecht besitzen. Anja und ich jedenfalls.

Der Schaichtal Marathon ist schnell erklärt: Es geht 2 identische Runden durch das Schaichtal. Ne, wa? Das liegt irgendwie im oder am Schönbuch, auf jeden Fall ist die Anfahrt für uns echt spitzenmäßig kurz. Damit die benötigten Marathonmeter exakt erreicht werden, starten wir mit etwas Anlauf hinter dem Theaterhaus und drehen noch eine Runde um den Häckselplatz. Michi Weber hat die Strecke amtlich vermessen. Mein Garmin gibt hinterher 43,3 km und 510 Höhenmeter aus, aber ich glaube dem Michi.

Volkers Gattin übernimmt die Zeitmessung. Beim Halbmarathondurchlauf und nachher beim Zieleinlauf am Theaterhaus ruft jeder seine Startnummer durchs Fenster. Echt alles Hightech hier 🙂 Für 8 EUR bekommen wir eine Startnummer mit unserem Namen und dem Streckenplan auf der Rückseite, eine Urkunde und eine Medaille. Sogar die Medaille ist personalisiert und weist unsere Splitzeiten aus (was in dem Fall schon gar nicht zur Ehre gereicht…).

Verpflegung ist selbst mitzubringen. Ist aber kein Thema, denn bei km 8 kommt ein Brunnen mit Trinkwasser und 5 km vor dem Ende der Runde wartet die liebe Sigrid mit dem Verpflegungsfahrzeug, mit Cola, Wasser und Keksen. Da bleiben wir dann in beiden Runden auch etwas länger kleben, das muss sein. Feste Nahrung dann beim HM-Durchlauf aus dem eigenen Fresskorb, wir haben ja Zeit.

Auch sonst haben wir es nicht eilig, sondern trotten halt so in unserem Schlurftrott dahin. Trotzdem ist mir nicht ganz klar, warum wir dann sooooo lange gebraucht haben, aber ist auch echt egal.

Durch das Schaichtal zu laufen ist sehr schön und idyllisch. Viel Grün und viel Wasser. Volker hat die Strecke gut markiert. Es bilden sich schnell kleine Grüppchen, aber wir sind für alle zu langsam und wollen uns nicht anstrengen. Wer Laufpartner gesucht hätte, wäre hier fündig geworden.

4 Läufer sind schon 2 Stunden vor uns gestartet und laufen einen Ultra mit 3 Runden. Die zwei Schnelleren kommen vor unserem Start durch. Jürgen führt Didi, und da sie für die erste Runde schon mehr als 2 Stunden brauchen, geht es sich am Ende so aus, dass wir beide überhaupt nicht zu Gesicht bekommen. Dafür ihre Gattinnen.

Schön warm ist es übrigens, ein herrlicher Tag. Wir sind das noch gar nicht gewohnt. Die ersten Kilometer verlaufen in der Sonne, sobald das schattige Tal erreicht ist, wird es richtig angenehm.

Wirklich ein sehr sehr netter Lauf mit einer ganz lockeren Atmosphäre und einer sehr schönen Strecke. Der ideale Trainingslauf. Wer hier allerdings eine schnelle Zeit laufen möchte, der muss sich schon selbst motivieren können und sein Ding durchziehen, denn der übliche Wettkampfcharakter fehlt natürlich total. Für Anja und mich ein echter Spaßmarathon.

Im Anschluss wird noch gegrillt und man sitzt nett beisammen. Das tat uns sehr leid, dass wir da nicht lange bleiben konnten, aber die Koffer wollten halt auch noch gepackt werden.

Sobald der Termin das nächstemal passt, sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Noch ist der Schaichtal Marathon ein Geheimtipp, hat aber auf jeden Fall das Potenzial für einen ordentlichen Kultlauf. Ich hätt da auch schon eine Idee, wie man die Lästigkeit mit der Teilnehmerbegrenzung elegant umschiffen könnte 😉

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und HIER könnt Ihr noch den Bericht vom Michi finden, mit schönen Bildern von der Laufstrecke.

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hier mit dem Volker an Sigis VP

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der Älteste darf sitzen

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voll im Stress halt …

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3 Antworten zu Schaichtal Marathon – 18.5.2013

  1. Carmen schreibt:

    Hallo Kati!
    Wieder mal ein sehr schöner Bericht. 🙂
    Neee, echt. Da bekommt man wirklich Lust, sich auch mal auf die Warteliste setzen zu lassen….

  2. Annette Reim schreibt:

    Wwwwwwwwwuuuuuuuuuuuuuuuuuuaaaaaaaaaaahhhhhhhhhh! Sogar mit Beweisfoto von meiner Schandtat! Ich fass es nicht! Aaaaaaaaarrrrrrrrrrghhhhhh! Ich hatte mich ja noch über diese Malereien gewundert, dann aber gedacht, dass da bestimmt Kinder irgendwas hingekritzelt hatten! Aber wie heißt’s immer so schön? Wer lesen kann, ist im Vorteil! 😉

    Klasse geschrieben, klasse Lauf! Hatte riesig Spaß gemacht, bzw. es war schön, euch mal wieder zu sehen! 🙂

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