lesen statt laufen (35) – Oscar Pistorius: Blade Runner

blade

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Blade Runner

Durchaus lesenswert, wenn auch im typischen Pathos amerikanischer Biografien gehalten (die beiden Briefe am Ende des Buchs sind Kitsch pur und garantiert gefaked). Natürlich kann er hier schreiben was er will, Papier ist geduldig, und eine Autobiografie ist auch kein Offenbarungseid. Aber nach der Lektüre dieses Buches kann man sich wirklich nur schwer vorstellen, dass der Mann ein Mörder sein soll.

Grundtenor: Stark, jung, unverkorkst und zielorientiert. Sehr beeindruckend ist, dass sich Pistorius selbst keineswegs als „behindert“ empfindet. Vorurteile werden erst einmal sauber abgebaut, und das ist auch gut so.

Schön geschrieben mit anspruchsvollem Satzbau und umfangreichem Vokabular. Liest sich schnell und ohne unnötige Längen. Gute Urlaubslektüre.

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