Transeuropalauf, Etappe 19 + 20

www.transeurope-footrace.org

die letzten 2 Tage hab ich beim Transeuropalauf verbracht, als Tourist 🙂 Eigentlich war ich mir gar nicht sicher, ob ich da überhaupt hin will. Niemand mehr dabei, den ich persönlich kenne. Aber da die echt bei uns umme Ecke durchkommen, kann ich ja mal hingehen und ein bißchen anfeuern. Gitti, Birgit, Marita, Günni und HaPe sind auch da, und als Etappenläufer kommen unerwartet noch Jürgen und Erwin rein. Gerhards Brigitte macht Verpflegung, aber Gerhard ist leider nicht als Etappenläufer dabei.

Für Marathon4You habe ich einen kleinen Bericht gemacht, weil ich auch mal nett sein wollte und mir doch dort so gern mal Fotos von mir ausleihe (pssst nix verraten).

Mit Birgit laufe ich vom Ziel in Malmsheim aus ein Stück die Stecke entlang bis zur letzten VP nach Rutesheim, grad mal 7 km. Dort treffe ich Jean-Pierre, Christophe, Patrick und Satoshi und begleite sie bis zum Ziel zurück. Das mag ich so am Sport, man kommt ins Gespräch mit Menschen, die man sonst im Leben nie treffen würde, und man hat sich dann auch gleich was zu sagen. Sehr sehr nett, echt. Auch mit Ingo, Stephane, Robert, Heike und einigen anderen ergibt sich noch ein Schwätzchen.

Nach Hause fahre ich mit 3 Waschmaschinen Sportklamotten, denn in unserem schönen Land gibt es so gut wie keine öffentlichen  Waschsalons und die Variante „Auswaschen unter der Dusche“ funktioniert eben auch nur bedingt. Das stellt man sich immer so einfach vor, ist es aber nicht. – Und weil’s so nett war, macht es mir auch nix aus, die Sachen heute wieder nach Horb zu fahren. Zumal Birgit und Norbert eh die Etappe mitlaufen und Horst auch da sein will. Der Verlockung, die ganze Etappe zu laufen, kann ich grad noch widerstehen. Ich möcht für München retten, was noch zu retten ist, und da passt das ganz schlecht in den Plan.

Heute in Horb klappt es nicht so gut, denn niemand möchte mit mir die Strecke entgegenlaufen, Frau Wehrwolf wehrt sich standhaft, und so verfranse ich mich natürlich schon beim zweiten Kilometer und verliere Zeit und den Überblick. Die Strecke führt dann auch recht schnell an einer hart befahrenen Straße entlang, was keinen Spaß macht, und so bin ich froh, dass bei km 5 schon Birgit und Norbert auftauchen, mit denen ich dann zurück laufe.

So wurde ich also diesmal vom Transeuropalauf nur kurz gestreift, und während die im Rennen verbliebenen 35 Läuferinnen und Läufer sich in ihrem ganz eigenen Kosmos noch bis zum 21. Oktober Tag für Tag so weiterbewegen, bin ich schon wieder zuhause in meinem Alltag. Aber jetzt muss ich natürlich jeden Abend nachschauen, wie es meinen drei lustigen Frenchies so geht. Sie haben mir eine Postkarte vom Ziel in Gibraltar versprochen 🙂 aber bis dahin erleben sie noch so viel, dass sie mich dann vielleicht eh schon wieder vergessen haben. Was auch ok ist 🙂

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