Freiburg Marathon – 1.4.2012


(Quelle: Badische Zeitung)

www.marathon-freiburg.com

Angriff der Killerdrohne oder Sultans of Swing

Freiburg Marathon die Dritte (2009/2010 jeweils in 4:08). Super toll fand ich damals, dass der Marathon (2.000 TN) mit großem Zeitversatz von fast 2 Stunden vor dem HM (8.000 TN) gestartet wurde. Dieter Baumann an der Spitze überrollte mich im ersten Jahr bei km 39, im zweiten Jahr kamen die Schnellen Hirsche schon bei km 36. Für die führenden Halbmarathoner kein Problem, denn das dünne Marathonfeld hat sich in der ersten Runde schon entzerrt – für die langsameren auch nicht, die haben uns gar nicht erst eingeholt. Für uns spannend, sah man schon an den Begegnungsstellen das HM-Peloton mit Wucht herandonnern. VPs bis zum Horizont, kein Gedrängel, entspanntes Laufen, tolle Bands an der Strecke. Parkplätze im Überfluss an der Messe, kein Stress bei den Startunterlagen, kein Stress in der Startaufstellung. Die Strecke fast flach, und über das bisschen Kopfsteinpflaster und die Schienen konnte man großzügig wegsehen. Freiburg war einfach nur toll, und für mich als Pflichttermin gesetzt.

Doch im letzten Jahr ändert sich plötzlich alles: Der Start von Marathon und HM wird zusammen gelegt, und damit verliert der Lauf sein Alleinstellungsmerkmal. Begründet wird dies mit der Verkürzung der Lauf- und Straßensperrzeiten und mit einer erhofften Aufwertung des Laufes duch mehr Masse. Man kann darüber streiten, ob „mehr Masse“ einen Lauf aufwertet… es kommt natürlich ganz darauf an, was man dort erleben möchte. In diesem Jahr wird zudem noch die Streckenführung „optimiert“, wodurch „die prachtvolle Freiburger Innenstadt belebt werden“ soll. So oder ähnlich wünscht es sich der Veranstalter. Im Klartext: Der neue Kurs ist extrem verwinkelt, führt durch viele kleine Straßen, und der Anteil an Kopfsteinpflaster hat sich vervielfacht. Was für mich auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist: auch das Höhenprofil gewinnt an Metern.


(Katis GPS)

 
(Bild 1: Veranstalter, 1 Runde — Bild 2: Katis GPS, beide Runden)

(Ende des Vorgeplänkels). Freiburg, Messegelände, 8:50 Uhr, völlig entspannt bekomme ich einen Parkplatz 100 Meter neben dem Zielbogen. Der Hauptlauf startet um 11:10 Uhr. Nicht weil Fasching ist, sondern weil um 11:00 Uhr die Handbiker starten. Die Marathonstaffeln werden 30 Minuten später ins Feld geschickt, das ist aus meiner Sicht die perfekte Lösung. Für die ganz Schnellen ist es bestimmt nicht so toll, den schwächeren Läufern wird es aber nichts ausmachen, und uns laufen die dann nicht so sehr vor den Füßen rum.



Auf der Messe treffe ich erstmal Dieter und investiere in ein neues Startnummernband. Dann beginnt das Lange Warten… ich setzt mich mal wohin, und dann finden sich auch schnell nette Gesprächspartner, nebenbei lassen sich gute „Teilnehmer“Studien machen. Da ist heute wirklich alles dabei, von den ganz ganz Schnellen bis zum einmal-die-Woche-Läufer. So ist das halt bei den großen Stadtläufen, im Unterschied zu den kleinen Winterlaufserien oder regionalen Veranstaltungen mit ausschließlich sehr starker Besetzung. Die Messe ist inzwischen proppenvoll, vor dem Sanitärbereich bilden sich riesen Schlangen, und hier treffe ich natürlich auch Dani 🙂 Ich muss da jetzt raus, mir ists zuviel. Schnell noch Tasche abgeben, das ist in Freiburg optimal geregelt. Doch nochmal hinein in die große Schlange, und dann noch kurz Renntaktik mit Nicole und Jochen besprechen. Kann ihnen einige wertvolle Tipps geben. ((falls jemand Nicole und Jochen nicht kennt, das hätt n Witz sein sollen))

(Quelle: Veranstalter)

Ich stelle mich in den Startblock A in die Mitte, der ist für HM bis 1:45 und für Marathon bis 3:45. Es ist locker dort, während im Startblock B schon mehr los ist. Die Sonne scheint, es ist wärmer als angekündigt, aber es geht ein sehr kalter Wind. Ich habe Angst, dass ich zu warm angezogen bin, aber unterm Lauf ist dann alles perfekt. Der Start ist pünktlich, und die Masse setzt sich in Bewegung. Auf den ersten 5 Kilometern ist kein Überholen möglich, aber es ist ok, die Geschwindigkeit passt. Höllisch aufpassen muss man nur vor denjenigen Kandidaten, die wegen „Run & Rock“ hier sind, die an jeder Kreuzung ihre Freundin abknutschen, vor jeder Band ein Tänzchen simulieren und ständig unmotiviert nach rechts und links rüberziehen … Die sollen auch ihre Freude haben, und bei dem Anfangstempo brechen die eh hinter km 5 ein 😉 Ich lauf halt mal so mit und versuche cool zu bleiben und keine Energie zu verschwenden. Bei km 5 kommt die erste Wasserstation, beidseitig aufgebaut, lange Tische, große Abstände zwischen den Tischen, alles perfekt. Sogar Bananen und Riegel gibt es hier schon. Die Run&Rock-Brüder rammeln natürlich alle am ersten Tisch, aber ich komme durch, bevor sich die Traube bildet. Uff, ein paar von denen bin ich los 🙂

So ab km 10, 15 wird es wahrscheinlich besser werden, wer dort noch 5er-Schnitt läuft, der kann es auch. A propos 5er-Schnitt… er will mir nicht so recht gelingen. Ich verstehe es nicht. Ich laufe gut, mir geht es gut, es fühlt sich alles richtig an, und trotzdem gehe ich mit einer 51:06 über die 10 km. Was ist los? Ich habe nicht das Gefühl, dass ich heute nix zusammenkrieg? Die Uhr zeigt schon eine Gesamtpace von 5:04… Die Stimmung an der Strecke ist großartig, das schöne Wetter holt die Zuschauer aus den Häusern, und die Bands sind einmalig gut. Band Nr 20 vor der kleinen Brücke spielt Sultans of Swing. Dani hört es auch, aber wir sehen uns nicht. Auf einem Geländer am Streckenrand sitzt eine Rasselbande kleiner Mädchen, vielleicht 11 Jahre alt und schreit „Frauen vor – Frauen vor“. Dani sieht sie auch, aber wir sehen uns nicht. Es ist eine gelungene Party. Die VPs funktionieren weiterhin gut, mir fällt positiv auf, dass es an den „Erfrischungsstationen“, an denen es eigentlich nur Wasser geben soll, ausnahmslos auch ISO gibt. Das ISO hat Kohlensäure und ist ein pappsüßes Zeug, das ich freiwillig nie trinken würde, im Lauf für mich aber genau richtig. Noch ahne ich nicht, dass es hintenraus kein Cola geben wird.

Da sich mein Lauftempo und der Kraftaufwand richtig anfühlen, laufe ich halt einfach mal so weiter, und tatsächlich pendelt es sich auf eine 5:03 ein, die sich mühelos halten lässt. Es ist jetzt auch leichter zu laufen, die letzten hartgesottenen Run&Rock-Heinis sind ab km 15 weg vom Fenster und man ist einigermaßen unter sich. Mit meiner niedrigen Startnummer bin ich als Marathonläufer schnell geoutet und bekomme immer wieder nette Komplimente von überholenden HM-Läufern.

(Quelle: Badische Zeitung)
Die Wiwili-Brücke liegt ziemlich am Ende der Runde und wird diesmal in Richtung der Kirche überlaufen, was wunderschön ist. Überhaupt erkenne ich einige Streckenabschnitte wieder, die bislang entgegengesetzt gelaufen wurden.

Es ist immer noch nicht einfach zu laufen, es sind schlicht zu viele Menschen in diesem Rennen, und auch wenn sich alle jetzt diszipliniert verhalten, ist es in den vielen Kurven oft zu eng. Die Strecke ist nicht überlastet, aber ganz kurz davor. Ein Drittel weniger Halbmarathonläufer, und es wäre ok. In der Altstadt ist es ganz furchtbar, das Kopfsteinpflaster verhindert einen gleichmäßigen Laufrhythmus, und vor lauter Schienen und Menschen weiß ich nicht, wo ich meine Füße hinsetzen soll. Zudem herrscht ein extremer Querverkehr, Passanten mit Fahrrädern und Kinderwagen möchten unbedingt genau JETZT die Strecke kreuzen und tauchen immer wieder genau vor mir auf. Mir graust es schon vor der zweiten Runde, denn abgesperrt ist hier offensichtlich nicht viel.

Aber ich halte das durch bis zur Marathonweiche, gar kein Thema. Auf den letzten 2 Kilometern ziehen viele HM-Läufer das Tempo noch einmal an, da muss man aufpassen dass man sich nicht mitreißen lässt. Und dann kommt er, der erhabenste Moment des ganzen Laufes: Da vorne auf der Brücke steht ein junger Typ mit einem Megaphon und ruft: „Halbmarathon rechts, Marathon links“. Souverän dreinblickend reihe ich mich in das dünne Feld der wahren Könner ein und gehe überlegen und mit langen Schritten auf die zweite Runde 😉 Yeah Mann, noch sehe ich gut aus, auch wenn es nur Show ist 🙂 Hier stehen viele der schnellen HM-Läufer mit Müllsack und Medaille und feuern uns an.

Den HM passiere ich mit 1:47,47 sehr gut im Plan. Mir ist immer noch nicht klar, wieso ich am Anfang zu langsam war und wieso ich das jetzt offensichtlich schon halb wieder reingelaufen hab. Die Erleuchtung lässt nicht lange auf sich warten, denn im Unterschied zur ersten Runde sind die Straßen nun leer und ich kann die Anstiege sehen. Wie bitte? Anstiege? in Freiburg? – ja tatsächlich. Es sind keine großen Steigungen, aber dafür sind sie langgezogen und konstant. Es geht immer ein klein wenig nach oben. Jetzt ist mir alles klar, da kommt diese Minute her. Neben mir unterhalten sich zwei darüber, dass es die letzten 10 km nur noch abwärts gehen wird. Das muss so sein, das würde meine HM-Zeit erklären. Der Veranstalter gibt an, dass eine Runde 60 Höhenmeter hat, das kann aber nicht sein. GPSies gibt mir hinterher 274 HM für die gesamte Strecke aus, das erscheint mir aber auch zuviel. Ich würde so auf 200 tippen.

Kurz danach unterqueren wir die Brücke mit der Marathonweiche, oben sieht man die Läufer herein kommen, ein Stück weiter dann gibt es ein richtiges Begegnungsstück. Hier läuft gerade Martin aus Augsburg, heute als Zugläufer für 2:00 unterwegs. Der hat gut lachen 🙂

Die nächsten Kilometer verfliegen schnell, obwohl ich die Geschwindigkeit jetzt nicht mehr halten kann. Es läuft aber gut, ich habe keine Einbrüche und fühle mich die ganze Zeit in Ordnung. An meinen Füßen macht sich die fehlende Vorderfußdämpfung des Tri Noosa bemerkbar, er läuft sich nicht mehr ganz so bequem. Egal, das Experiment war es wert, muss aber nicht wiederholt werden. Schneller bin ich durch den Schuh ganz sicher nicht gelaufen.

Ein bissle eintönig ist es hin und wieder auf der Strecke, aber mir ist das ganz recht, zuviel Run&Rock vertrag ich auch nicht. Wie wird das ausgehen? Ob ich die 3:50 noch schaffe ist ungewiss, der Kurs kostet schon ein paar Minuten. Aber deutlich unter 3:55 werde ich bleiben, ich laufe viel weniger angestrengt als in Kandel. Schade dass dies bis September der letzte schnelle Marathon sein wird, noch 6 Wochen, dann wär ich eigentlich soweit. Doch jetzt erstmal das hier zuende bringen.

Ab km 25 halte ich nach Cola Ausschau, doch es gibt keins. Die letzten Jahre gab es das in Freiburg erst ab km 35, bis dahin halte ich durch. Nützt aber nix, denn Cola ist heute nicht im Angebot, nirgends. Was für ein Hammer, ich bin empört. Ich frage extra an jeder Station nach, einmal bekomme ich aber nur einen saudummen Kommentar als Antwort. Die Helferin hat noch nie davon gehört, dass jemand im Marathon Cola braucht, ha ha ha. Augen zu und durch.

Durch km 32 komme ich mit 2:50, das passt genau zu meinem Gefühl. Die 3:50 sind futsch, aber knapp darüber wird es werden, und ein Einbruch kommt jetzt nicht mehr. Meine Kilometerzeiten kontrolliere ich längst nicht mehr, es bringt nix. Dieser Wind, die Sonne und die anstrengende erste Runde, da ist einfach nicht mehr viel drin, ich laufe immer noch gut und was rauskommt kommt raus. Bei km 33 tänzelt Carmen an mir vorbei und verschwindet am Horizont. Wie immer halt.

Die letzten Kilometer geht es tatsächlich sehr viel bergab. Das Gefälle erscheint mir größer als die Steigungen zuvor, also 60 Höhenmeter können das auf gar keinen Fall nur sein, das ist viel mehr. Mir ist jeder Meter recht, auf dem ich es rollen lassen kann. Die Altstadt wird zum Horror. Zwar ist das Läuferfeld noch eng genug, dass auch ein ahnungsloser Passant erkennen muss, dass hier gerade irgendeine Veranstaltung stattfindet, aber das juckt die nicht. Der Omma mit Rollator kann ich noch ausweichen, der schicken Trulla, die mitten auf dem Weg stehenbleibt aber leider nicht mehr. Mütter mit Kinderwägen bleiben im Kopfsteinpflaster hängen. Auch dafür hab ich Verständnis. Es ist ein einziges Spießrutenlaufen, und die Ordner sind entweder überfordert oder nicht vorhanden. Es ist so ein Chaos, dass ich sogar kurz Angst habe, den Weg zu verlieren. Zum gefühlt hundertsten mal geht es durch das Schwabentor, einmal raus, einmal rein… und das Kopfsteinpflaster und die Schienen nehmen kein Ende. Die Freiburger Innenstadt ist wirklich prächtig, aber ich kann auch in der zweiten Runde nicht richtig schauen. Irgendwann sind wir draußen. Der Anstieg auf die Wiwili-Brücke geht noch einigermaßen, und jetzt ist es auch nicht mehr weit bis zum Ziel. Die letzten paar Kilometer laufen sich gut und vergleichsweise entspannt, ich kann noch viel überholen.


Bei km 41 habe ich 3:42 auf der Uhr, was für ein Mist. Das kann doch noch ganz knapp unter die 3:50 reichen, aber ich hab nimmer viel Reserven. Zudem kommt jetzt wieder diese lange und leicht ansteigende Gerade bis auf die Brücken hinauf. Ich leide. Ich versuche etwas draufzulegen, aber der Kreislauf macht nicht mit. Über die Brücke, hier ist die Stimmung nochmal ganz toll, jeder wird gefeiert. Jetzt auf einmal kann ich nochmal Gas geben, in der Kurve zum Zielkanal nehme ich fast noch eine Absperrung mit 😉 Hoffentlich sieht mich keiner, ich habe kein Lächeln mehr im Gesicht sondern nur noch die totale Anspannung, aber den Zielsprint schaffe ich und komme mit 3:49,45 rein. Fürs Foto kann ich schon wieder lachen, und dann bleib ich da einfach mal 5 Minuten sitzen, hinter dem Ziel, in der Sonne, und genieße das Leben.

Mit diesem Satz sollte der Bericht eigentlich enden. Aber der Knaller kommt noch. Rothaus ist als einer der großen Sponsoren im Lauf dabei. Und dann gibt es KEIN BIER !!! es gibt kein Bier in Freiburg !!! Mit einer Brauerei als Sponsor. Mir fehlen echt die Worte.

Fazit: ich hatte einen schönen Tag gestern und es gibt viel Schönes und Gutes am Freiburg Marathon. Es ist ein guter Lauf mit einer schönen Stimmung. Unterm Strich überwiegen für mich und meine individuelle Zielsetzung aber die negativen Aspekte, die Streckenführung, die Überfüllung, die schlechte Absperrung in der Innenstadt, der fight mit den Passanten… Sowas brauch ich alles nicht unbedingt, jedenfalls nicht, wenn ich auf Zeit laufen will. Nächstes Jahr werde ich Freiburg nicht laufen.

Statistik:
Platz 8/42 W45, Platz 45/180 Frauen gesamt, Platz 627/1319 gesamt, schnellster km 4:39, langsamster km 6:09.
1139 Männer im Rennen (finisher), das heißt, gesunkene Teilnehmerzahlen im Marathon.
Im HM kommen 1736 Frauen und 4467 Männer ins Ziel.


(Quelle: Badische Zeitung) – Mein neuestes Lieblingsbild 🙂 hab mir grad auch so eine Fahne bestellt.

Zur Strickmützenseite hier entlang 🙂

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3 Antworten zu Freiburg Marathon – 1.4.2012

  1. Birgit Fender schreibt:

    Vielleicht sind wir nächstes Jahr wieder dabei. Aber Cola gab es letztes Jahr auch nicht.
    Liebe Grüße von Birgit

  2. Jörg schreibt:

    Gratulation zum tollen Lauf.
    Schade, dass Freiburg so abgebaut hat. Ich hatte es von der Ferne immer als tollen Lauf gesehen, den ich gern mal laufen würde, wenn er halt nicht so fern vor mir wäre.

    Jörg

  3. Sabine schreibt:

    Hiphiphurraaa!!!! *machdiewelle* Toller Lauf!!!!
    Liebe Grüße Sabine (fast schon im Marathonfieber)
    🙂

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