Lichtenwaldlauf, HM – 16.4.2011

 

Lichtenwaldlauf

„Der Halbmarathon führt durch die landschaftlich reizvollsten Gebiete des Schurwalds, zwischen Fils und Rems. Genießen Sie die Stille der rauhen Voralb-Wälder und den Panoramablick auf die Schwäbische Alb. Die Strecke führt teils über Asphalt, teils über befestigte und geschotterte Feld- und Waldwege. In ihrem Mittelteil steigt sie stetig an. Obwohl die letzten 7 km nahezu flach verlaufen, ist sie insgesamt durchaus anspruchsvoll.“ (Veranstalter)

„durchaus“ ist hier mal wieder stark untertrieben, ansonsten ist den Auslassungen eigentlich nix mehr hinzuzufügen… an Asphalt kann ich mich gar nicht erinnern – doch wir haben ein paarmal Straßen überquert 😉 Der Lauf ist tatsächlich einer der schönsten, die ich hier herum so kenne. Besonders auf der ersten Hälfte ist es landschaftlich sehr schön, wirklich, danach dann so eher ein-Wald-der-jeder-sein-könnte. Und es ist auch einer der schwersten Läufe. Nicht ganz einfach zu vergleichen, im Nachhinein verklärt man ja gerne dies und jenes, aber definitiv war der Lauf schwerer als das Höhenprofil vermuten lassen hat. Bergabläufer (wie ich) kommen zwar auf ihre Kosten, müssen aber aufpassen, denn die Bergab-Strecken verlaufen teils auf arg holprigen Nutzwegen, so mit Gras in der Mitte.. Wer bergauf gut laufen kann, dürfte hier im Vorteil sein. Zwischen km 10 und 13 haben mich gefühlt 3.000 Menschen überrollt (deren ich einige hinterher wieder einsammeln konnte). Hab aber alles gegeben und bin super durchgekommen, deshalb wird meine Zielzeit von 1:52,09 wohl in Ordnung sein. Gibt es eigentlich Umrechnungswerte für ins-Flache?

Nur mal spaßeshalber:
schnellster Kilometer: 4:03
langsamster Kilometer: 7:06
Gesamtschnitt: 5:23 (20,79 km lt. Garmin)
ergibt Platz 5/8 in der AK (die W40 mal wieder extrem gut besetzt *grmpf*) und Platz 13/32 bei den Frauen gesamt. Platz 146/236 im gemischten Gesamteinlauf.

Ein wirklich sehr schöner und entspannter Lauf mit vielen sehr guten Läufern (die männliche Form impliziert bei mir grundsätzlich auch die weibliche, wer’s noch nicht gemerkt haben sollte) und Vielstartern mit Erfahrung, nicht wirklich was für Einsteiger. Organisatorisch alles perfekt und die Helfer sehr nett und freundlich. Anfeuerung durch jeden einzelnen Streckenposten. GANZ super auch die Verteilung der Getränkestellen, nämlich alle 4 km und immer genau richtig an den strategischen Punkten vor und nach dem Berg. Sogar bei km 20 gabs noch eine. Alle jeweils mit ISO und Wasser. Heute war es kalt, da hätt man es nicht unbedingt so gebraucht, aber gut war’s trotzdem, und stell Dir nur vor, es wär so warm gewesen wie letzte Woche… Achja, und der Wind, der kommt natürlich beim Laufen sowieso immer von vorne.

Schick: es gab ne Medaille und ein Funktions-Finishershirt, und die Jungs am Erdingerstand haben mit Bier nach mir geworfen.

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